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Kirche - Welt / Geschichte

Die St. Michael Kirche zu Welt:

Kirche St. Michael - Innenraum um 1930

Kirche St. Michael

Die Kirche zu Welt wurde, so berichtet das »Chronicon Eiderostadense vulgare«, im Jahre 1113 von Garding aus als Kapelle gegründet.

Im Jahre 1415 wird die Welter Kapelle von den Dithmarschern zerstört; sie muß jedoch bis zum Ende des 15. Jahrhunderts erneut aufgebaut worden sein.

Um 1567 muß der Bau eines hölzernen Glockenhauses erfolgt sein

Das Kirchenschiff der Welter Kirche ist im gotischen Ziegelverband errichtet; die letzten Feldsteine in der Mauer sind im 19. Jahrhundert durch Ziegel ersetzt worden.

Bemerkenswert an der Innenausstattung der Kirche sind der achteckige, spätgotische Taufstein, der die Aufschrift »anno domini dusent ccccc unde XXI« trägt, 2 gotische Leuchter, 2 silberne, »in geschmackvollem Rokoko gehaltene Leuchter, sowie im Osten des Kirchenschiffes ein gotisches, reichlich profiliertes Fenster.

Im Überblick:

Bauart: Spätromanisches Schiff
Umgestaltung des Inneren 1977
Turm und Orgel 1898
Turm- und Orgelstifter
Altar: um 1600,
Gemälde nach der Art des M. v. Achten
Kruzifixus: um 1800, gußeisern
Kanzel: 1578, Eiderstedter Typ,
1756 erneuert
Taufe: 1521, Sandstein
Orgel: "Sauerorgel" 1898
Wiederherstellung 2001
Prospekt um 1750/80
Kronleuchter: 17. Jahrhundert,
Messing, mit Doppeladler
Beichtstühle: um 1650 (im Altarraum),
um 1703 (im Kirchenschiff)
Sakramentsschränkchen: um 1630